
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert mit dem IGP Geschäftsmodelle und Pionierlösungen, die Branchen und Disziplinen miteinander verbinden. Bewerbungsschluss für den aktuellen Call ist der 20. August 2026 um 15 Uhr.
TL;DR
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert Cross-Innovationen von KMU – etwa gemeinsame Projekte von Kreativwirtschaft und Industrie. Mindestens zwei Unternehmen pro Projekt. Bewerbungsschluss: 20. August 2026, 15 Uhr.
Was passiert, wenn Kreativwirtschaft und Industrie gemeinsam an einer Idee arbeiten? Oder wenn Handwerk und Digitalunternehmen neue Services entwickeln? Genau solche Cross-Innovationen fördert das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundeswirtschaftsministeriums.
Der aktuelle Call startete am 10. Juni 2026. Er sucht gezielt nach gemeinschaftlich entwickelten Geschäftsmodellen und Pionierlösungen – branchen- oder disziplinübergreifend. Neue Technologien können eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Entscheidend ist die Neuartigkeit der Problemlösung.
Was zählt als Cross-Innovation?
Das IGP fördert zum Beispiel gemeinsame Projekte von Startups und etablierten Mittelständlern, von Kreativwirtschaft und Industriebetrieben oder von Handwerk und Digitalunternehmen. Möglich sind neue Organisationsdesigns, Services, digitale Anwendungen und viele weitere Innovationsformate – darunter ausdrücklich auch kreativwirtschaftliche Konzepte, Social-Startup-Modelle und neue Plattformformate. Auch Kooperationen aus eng verwandten Branchen sind zugelassen, wenn der innovative Mehrwert der Zusammenarbeit klar erkennbar ist.
Wer kann sich bewerben?
Ihr könnt euch bewerben, wenn ihr ein kleines oder mittleres Unternehmen seid – inklusive Gründungen, Selbstständige und gemeinwohlorientierte Unternehmen. Auch Forschungseinrichtungen und Hochschulen können teilnehmen, wenn sie mit einem KMU kooperieren.
Wichtig: Jedes Projekt braucht mindestens zwei beteiligte Unternehmen. Einzelbewerbungen sind nicht möglich.
Welche Benefits erwarten euch?
Das IGP fördert zwei Projektformen: kleinere Machbarkeitsprojekte und größere Marktreifeprojekte. Entscheidend für eine erfolgreiche Antragstellung ist ein hohes Innovationsniveau.
Wie bewerbt ihr euch?
Reicht euren Teilnahmeantrag bis zum 20. August 2026, 15 Uhr ein. Die Förderbekanntmachung und weitere Infos findet ihr direkt beim Bundeswirtschaftsministerium.
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