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Dock 11 – Rainer Hartz stellt sich vor

Dock 11 – Rainer Hartz stellt sich vor

Rainer Hartz verstärkt das Dock 11 Team seit Anfang Oktober. Er steigt in die Projektplanung mit ein, unterstützt die Redaktion und gibt Dock 11 auf Insta ein Gesicht. Warum Rainer bei Dock 11 mitmacht, was er dafür mitbringt und worauf wir uns freuen dürfen, erzählt er uns in einem kurzen Interview.

Dock 11: Hallo Rainer, schön, dass du Zeit für dieses Gespräch nimmst. Wir freuen uns, dass du Teil unseres Teams bist, und sind neugierig: Warum hast du dich bei Dock 11 beworben und was reizt dich an dem Projekt?

Rainer: Bei Dock 11 habe ich mich beworben, weil mir die Zukunft des Saarlandes und seines damit untrennbar verbundenen einzigen urbanen Zentrums Saarbrücken sehr am Herzen liegt. Die Landeshauptstadt hat weiterhin großes Potenzial, zu einem kreativ-innovativen wie urbanen »place-to-be« zu werden, dieses sollte endlich umfänglich genutzt werden – wie ich bereits in meinen interdisziplinären wissenschaftlichen Untersuchungen über die urbanen Szenen Saarbrückens dargestellt habe.

Eigentlich sind die saarländischen Rahmenbedingungen ja hervorragend

Unser von einem Strukturwandel in den nächsten taumelndes Land benötigt dringend mehr Innovationen, neue Wertschöpfungsketten und neue sozioökonomische Netzwerke, um auf die sich weiterhin rasend schnell verändernden ökonomischen Rahmenbedingungen nicht nur reagieren, sondern in Zukunft auch möglichst proaktiv agieren zu können. Hierbei ist die Kreativbranche ein essenzielles Bindeglied wie Scharnier, wie Kooperationsprojekte beispielsweise mit von k8 bereits überaus vielversprechend andeuten.

Den Strukturwandel auch in den Köpfen der Menschen bewältigen

Die saarländischen Rahmenbedingungen sind diesbezüglich eigentlich hervorragend: Kleinräumig haben wir ein höchst innovatives wie fruchtbares Biotop aus unterschiedlichen renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, grenzüberschreitenden Netzwerken und bestens ausgebildeten wie aufgeschlossenen Menschen, die jedoch angesichts mangelnder beruflicher Perspektiven das Saarland noch viel zu oft verlassen – wie ich es selbst an meinem sich weiter ausdünnenden Bekanntenkreises immer wieder schmerzlich feststellen muss. Das Saarland ist immer noch allzu sehr die verlängerte Werkbank vor allem der aktuell vor massiven Umbrüchen stehenden Automobilindustrie. Um diesen dringend notwendigen Strukturwandel – auch in den Köpfen vieler Menschen – mit zu bewältigen und die dazu essenziellen kreativen Zukunftsbranchen zu unterstützen, habe ich mich entschlossen, bei Dock 11 anzuheuern.

Die ökonomischen Rahmenbedingungen proaktiv gestalten

Dock 11: Du bist ja ganz schön viel unterwegs in Saarbrücken und viele unserer Leser kennen dich schon. Vor Kurzem hast du selbst noch bei Content und Crémant auf der Bühne gesessen. Was konkret bringst du mit für Dock 11?

Rainer: Ich bringe neben meinem kulturwissenschaftlichen Studium und meiner langjährigen Erfahrung als Handwerksmeister insbesondere mein großes saarländisches Netzwerk von Akteuren der Kunst-, Kultur- und Kreativbranche mit ein, aber auch meine Leidenschaft für Kunstevents, Networking, Fotografie und Kunstvermittlung, die ich auch parallel zu Dock 11 mit meiner Freiberuflichkeit weiterhin ausfülle.

Vielen Dank für das Gespräch!

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