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Best Practice

Bundesweiter Erfolg für UpZent

Bundesweiter Erfolg für UpZent

Das Upcycling-Center »UpZent« in Neunkirchen wurde am 22. Juli vom bundesweiten Projekt »KreativLandTransfer« als eines von sechs Best-Practice-Beispielen für die Kreativwirtschaft im ländlichen Raum ausgewählt.

Sechs Best-Practice-Beispiele

Das bundesweite Projekt »KreativLandTransfer« identifiziert Best-Practice-Beispiele der Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum, um damit Newcomer der Branche aus dem ländlichen Raum fachlich und organisatorisch zu unterstützen. Der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. hat das Projekt initiiert und wird von der Staatsministerin für Kultur und Medien gefördert. In den letzten Monaten wurden bundesweit insgesamt 41 Vorschläge eingereicht, von denen nun eine Fachjury sechs als Best-Practice-Beispiele nominiert hat. Eines davon ist das Upcycling-Center »UpZent« Neunkirchen. Diese werden mit ihrer Expertise Newcomern aus ländlichen Regionen in Form eines Transferkonzeptes Starthilfe leisten. Dabei unterstützt sie KreativLandTransfer mitsamt deren Kooperationspartner*innen finanziell und inhaltlich. Eine angedachte zweite Projektphase würde die so entstandenen Transferkonzepte in die Praxis umsetzen. Somit können sie als ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Attraktivität ländlicher Regionen dienen. Die weiteren Nominierten sind: Künstlerstadt Kalbe e.V. (Sachsen-Anhalt), Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V. (Bayern), Haldern Pop (NRW), Kulturfeld Eschwege (Hessen), E-WERK Luckenwalde (Brandenburg).

UpZent Neunkirchen

2016 startete das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt »Upcycling Zentrum Neunkirchen«. Es identifiziert Reststoffe von Firmen und Kommunen aus der Region und analysiert deren Kreativ-Potential. Junge Designer*innen entwerfen daraus anschließend zusammen mit einer Werkstatt für Langzeitarbeitslose hochwertige Produkte, die in kleiner Serie produziert werden. »UpZent« leistet somit seinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und führt unmittelbar zur Förderung der Wertschöpfung sowie zur Ressourcenschonung in der Region. Das Konzept möchte die Idee des Upcyclings professionalisieren und eine langfristig stabile Struktur auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit aufbauen. Dazu werden zusätzlich im Rahmen von Workshops und Ausstellungen diese Gedanken an Studierende und interessierte Außenstehende weitergegeben. 

Projektpartner

Projektpartner von »UpZent« sind das IfaS – Institut für Stoffstrommanagement in Hoppstädten-Weiersbach, die AQA – Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung gGmbH in Neunkirchen und die HBKsaar – Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken. Seit 2019 genießt das Upcycling-Zentrum eine Folgeförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zwei weitere Partner kamen noch hinzu: Das K8 – Institut für strategische Ästhetik aus Saarbrücken und FAUK e.V. – der Förderverein für Arbeit und Kultur in Herzogenrath. Mehr Informationen über »UpZent« findet ihr auf deren Homepage. Dock 11 gratuliert zur Nominierung!

Weitere News und Infos rund um die Kreativwirtschaft lest ihr in unserem Magazin!

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