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Hilfen für die Freie Tanzszene

Hilfen für die Freie Tanzszene

Bis zu 20 Millionen € stellt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR für Hilfen für die Freie Tanzszene zur Verfügung. Ab dem 31. Juli können erste Hilfen beantragt werden.

Die von der Corona-Pandemie stark betroffene freischaffende Tanzszene erhält aus dem NEUSTART KULTUR-Hilfsprogramm bis zu 20 Millionen €, verkündete die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters. Die von drei unterschiedlichen Partnerorganisationen durchgeführten Fördermaßnahmen sind das zweisäulige DIS-TANZEN des »Dachverband Tanz Deutschland e.V.«, der TANZPAKT Reconnect des Kulturbüros Diehl & Ritter sowie NPN-STEPPING OUT des  Tanzveranstalters JOINT ADVENTURES. Wir stellen euch die Hilfen für die Freie Tanzszene hier kurz vor.

DIS-TANZEN

Mit diesem Förderprogramm möchte der »Dachverband Tanz Deutschland e.V.« den Wiederbeginn der künstlerischen und tanzpädagogischen Tätigkeit unterstützen. Das Programm gliedert sich dabei in zwei Säulen: DIS-TANZ-SOLO ist speziell auf soloselbständige Tanzschaffende ausgerichtet. Antragsberechtigt sind unter anderem Soloselbständige im Tanz, Choreograf*innen, Tänzer*innen oder Dramaturg*innen. Es können zwischen 10.000 und maximal 20.000 € beantragt werden. Der erste Antragszeitraum läuft vom 4. August bis 7. September.

DIS-TANZ-IMPULS unterstützt dagegen Tanzschulen und Tanzpädagogik. Es soll die einzelnen Tanz-Akteur*innen in der Zukunft stärken und innovative Beispiele für die gesamte Tanzszene entstehen lassen. Auch hier könnt ihr zwischen 10.000 und 20.000 € Fördersumme bekommen. Vom 4. August bis 7. September läuft auch hier die erste Beantragungsrunde. Für die beiden Programmteile stellt die Bundesregierung insgesamt rund 10 Mio. € zur Verfügung.

TANZPAKT Reconnect

Mit der Fördermaßnahme TANZPAKT Reconnect unterstützt das gemeinnützige Tanzbüro Diehl+Ritter den Erhalt und die Stärkung der Strukturen für professionelles Arbeiten im Tanz. Ziel des mit 6 Mio. € ausstaffierten Hilfsprogramms ist unter anderem der Ausbau der Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung künstlerischer Qualität und die Schaffung  nachhaltiger Synergieeffekte. Damit möchten die Förderer gewährleisten, dass der Tanz während und nach der Krise in unserer Gesellschaft wirksam bleibt. Beantragen können hier professionelle etablierte Künstler*innen, Ensembles, Kollektive und Produktionszentren. Aber auch Spielstätten, Festivals mit nationaler/internationaler Sichtbarkeit, Archive, Produktionsbüros und Tanznetzwerke sind förderfähig. Für die beantragbaren Fördersummen zwischen 50.000 und 250.000 € muss ein Eigenanteil von mindestens 10 % eingebracht werden. Ihr könnt ab sofort bis zum 15. September eure Anträge beispielsweise für Maßnahmen zur Verstärkung der Personalstruktur oder Verbesserung der Produktions- und Trainingsbedingungen stellen.

NPN-STEPPING OUT

Mit diesem Modul sollen »nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden«, so die Ausrichter. Die Förderung ist in vier unterschiedlichen Feldern möglich. Damit möchte JOINT ADVENTURES die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz ausbauen. Um die finanziellen Hilfen so schnell wie möglich zu gewährleisten, ist NPN-STEPPING OUT für bereits geplante Projekte ab sofort bis zum 10. August beantragbar. Eine weitere Vergabe ist zum 15.09.2020 angedacht. Die Mindestfördersumme sollte 10.000 € betragen und darf die Summe von 50.000 € nicht übersteigen.

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