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Thomas Ramge – Digitale soziale Marktwirtschaft

Thomas Ramge – Digitale soziale Marktwirtschaft
Foto: Jordan Harrison

Der Wirtschaftsjournalist, Sachbuch- und brand-eins-Autor Thomas Ramge ist eine der großen europäischen Stimmen in Sachen Digitalisierung, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung moderner Unternehmen.

Mit dem Buch Das Digital kritisieren er und Viktor Mayer-Schönberger die zunehmende Datenmonopolisierung. Sie fordern, den ökonomischen Mehrwert des aufziehenden Datenkapitalismus sinnvoll zu verteilen. Mittel dazu sei eine »progressive Daten-Sharing-Pflicht«, um die Macht von Großkonzernen zu beschneiden. Nur wenn diese den Effizienzgewinn durch extreme Datensammlungen nicht mehr allein einstreichen können, ist eine digitale soziale Marktwirtschaft möglich.
Denn gegen die Konzentration von Daten und Macht in Händen einiger weniger haben kleinteilige Märkte es schwer, so Ramge. Dazu gehören auch die Kultur- und Kreativschaffenden. Warum gerade die von einer progressiven Pflicht des Datensharings profitieren können, wie das seiner Meinung nach funktionieren kann und wie dazu die Zukunft kreativer Arbeit im digitalen Datenzeitalter aussehen muss, erklärt Thomas Ramge im Interview mit unserem Kooperationspartner CREATIVE CITY BERLIN.