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Open Call: »Dekoloniale« – Erinnerungskultur in der Stadt

Open Call: »Dekoloniale« – Erinnerungskultur in der Stadt

Das Projekt »Dekoloniale« führt in den Jahren 2020 bis 2024 ein von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Kultureinrichtungen des Landes Berlin getragenes Recherche-, Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zum Thema Kolonialismus und postkoloniale Gegenwart durch. Für die diesjährige Künstler:innen-Residenz könnt ihr euch noch bis zum 23. April 2021 bewerben.

Die Dekoloniale zeigt am Beispiel von Berlin – dem administrativen und wirtschaftlichen Zentrum wilhelminischer Imperialpolitik –, welche Spuren und Einschreibungen des Kolonialen im städtischen Raum bis ins 21. Jahrhundert bestehen.

In den Jahren 2021 bis 2024 wird eine Reihe von Ausstellungen realisiert, die sich in unterschiedlichen Stadtbezirken mit Berlins Kolonialgeschichte und ihren Nachwirkungen bis in unsere Gegenwart befassen. Institutionelle Partner der Initiative sind hierbei insbesondere Bezirksmuseen mit ihrer charakteristischen Offenheit für ein lokal verankertes zivilgesellschaftliches Engagement. Bei der Konzeptionierung und Durchführung der Vorhaben sollen die Erfahrungen von Kurator:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen mit eigenen biografischen Bezügen zur Kolonialgeschichte in besonderer Weise zur Geltung kommen.

Dekoloniale 2021: Kooperation mit dem Museum Treptow

Für das Jahr 2021, 125 Jahre nach Durchführung der »Ersten Deutschen Kolonial-Ausstellung« im heutigen Berliner Stadtteil Treptow ist in Kooperation mit dem Museum Treptow die erweiterte Neuauflage der Ausstellung »zurückgeschaut« geplant. Hierfür sind zwei Residenzen für Künstler:innen ausgeschrieben. Die ausgewählten Künstler:innen gestalten ein gemeinschaftliches Werk im öffentlichen Raum im Treptower Park. Der Arbeitszeitraum ist auf August bis Oktober angelegt. Das Datum der öffentlichen Präsentation ist der 16. Oktober 2021. Bewerben können sich Künstler:innen aller Muttersprachen, gemeinsam gearbeitet wird auf Englisch.

Das Stipendium beinhaltet Reisekosten, Aufenthaltskosten, eine Tagespauschale und Budget für die Produktion des Kunstwerks. Besonders angehalten sich zu bewerben sind Menschen, deren eigene Geschichte durch Kolonialismus geprägt ist.

Bewerbung

Ihr bewerbt euch mit einem einseitigen Motivationsschreiben. Auf einer weiteren Seite fasst ihr zusammen, an was ihr in der Stipendienzeit arbeiten möchtet. Desweiteren fügt ihr euren Lebenslauf und euer Portfolio (bis 10 Seiten) der Bewerbung bei. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online.
Auf dem Flyer der Dekoloniale findet ihr alle weiteren Infos zum Bewerbungsverfahren. Bewerbungsschluss ist der 23. April 2021.

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