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Aktuelles zur Corona-Pandemie

Aktuelles zur Corona-Pandemie

In Anbetracht der sich stetig verändernden Informationslage zur Corona-Pandemie versucht Dock 11 hier wichtige Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen. Wir wollen in den kommenden Wochen Unterstützung derer Akteure des kreativwirtschaftlichen Ökosystems und unseres Netzwerks leisten, die besonders unter der Krise leiden. Hier stehen wir als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

Solltet ihr in eurer kurzfristigen oder langfristigen Geschäftstätigkeit von den Konsequenzen betroffen sein, meldet euch bitte mit euren konkreten Problemen via E-Mail unter corona.info@dock11.saarland. Dies dient zunächst der Sammlung konkreter Probleme, die wir an die zuständigen Behörden weiterleiten.

! Eure häufigsten Fragen versuchen wir in unseren FAQ zu beantworten !

 

+++ Die Seite wird ständig aktualisiert +++

Die aktuellsten Entwicklungen

Die Bundesregierung hat am 19. Januar 2021 eine Vereinfachung der Überbrückungshilfe III beschlossen. Dazu gehört unter anderem, dass alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten können, eine Erweiterung der monatlichen Förderhöhe sowie die Aufstockung der Abschlagszahlungen auf maximal 100.000 €, vermeldet das Bundeswirtschaftsministerium. Auch die Neustarthilfe im Rahmen der Überbrückungshilfe III wird angepasst. Laut Bundesfinanzministerium wird sie auf einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt und die maximale Betriebskostenpauschale von 5.000 auf 7.500 € erhöht.

Die FAQ zur November- und Dezemberhilfe sowie zur Überbrückungshilfe II wurden erneut zum 14. Januar 2021 aktualisiert.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Antragsfristen sowohl für die November- und Dezemberhilfe als auch die Überbrückungshilfe II verlängert. Die November- und Dezemberhilfe kann bis zum 30. April 2021 beantragt werden, die Überbrückungshilfe II bis zum 31. März 2021.

Das Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Bundesverband Kreative Deutschland e.V. haben eine bundesweite Umfrage unter Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Betroffenheit in der Corona-Pandemie gestartet. Bis zum 14. Februar 2021 könnt ihr daran teilnehmen.

Das Bundeswirtschaftsministerium meldete am 12. Januar 2021, dass die technischen Voraussetzungen für die reguläre Auszahlung der Novemberhilfe stehen. Damit können die Auszahlungen der Novemberhilfe durch die Länder ab dem 12. Januar 2021 starten und umgesetzt werden.

Die FAQ zu November- und Dezemberhilfe sowie zur Überbrückungshilfe II wurden zum 7. Januar 2021 aktualisiert. Außerdem wurde eine FAQ-Liste zu den beihilferechtlichen Regelungen der Hilfsprogramme veröffentlicht.

Die saarländische Landesregierung hat die aktuell gültige Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am 8. Januar 2021 veröffentlicht.

Für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht, wird die Insolvenzantragspflicht im Januar 2021 ausgesetzt. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsleistungen im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 gestellt wurde. War eine Antragstellung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen innerhalb des Zeitraums nicht möglich, wird die Insolvenzantragspflicht ebenfalls ausgesetzt. Mehr Infos dazu findet ihr beim Bundesjustizministerium.

Die Künstlersozialkasse hat zum 22. Dezember 2020 ihre »Hinweise für selbstständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen« aktualisiert.

Das Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat ein Online-Dossier zu digitalen Geschäftsmodellen für die Kultur- und Kreativwirtschaft veröffentlicht. Es bietet einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Monetarisierungsansätzen angesichts der Corona-Pandemie.

Ab 5. Januar 2021 werden die Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe ausgezahlt. Es werden wie bereits bei der Novemberhilfe Abschlagszahlungen bis zu einer Höhe von maximal 50.000 € gewährt. Soloselbstständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 € stellen.

Das Bundesfinanzministerium hat am 28. Dezember eine Infoseite sowie eine FAQ-Liste zum Thema Steuern und Corona veröffentlicht.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 23. Dezember weitere Details zur Überbrückungshilfe III bekanntgegeben.

Die Dezemberhilfe können Soloselbstständige seit dem 22. Dezember 2020 beziehungsweise prüfende Dritte seit dem 23. Dezember 2020 beantragen. Alle weiteren Details findet ihr in der Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

Der Deutsche Kulturrat hat seine Übersicht zu den Förderprogrammen von NEUSTART KULTUR am 14. Dezember 2020 erneut aktualisiert.

Im Rahmen von Neustart Kultur hat die Bundesregierung am 9. Dezember 2020 ein Hilfsprogramm für Musik- und Theaterverlage in Höhe von 5 Millionen € vorgestellt. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach der Reihenfolge des Antragseingangs. Anträge können ab dem 15. Dezember 2020 gestellt werden, die Fördergrundsätze und FAQ findet ihr hier.

Die Fragen und Antworten zu den Novemberhilfen und der Überbrückungshilfe wurden aktualisiert, alle Neuerungen zum 3. Dezember 2020 sind kursiv dargestellt.

Der gemeinsam vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) und dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verwalteten ERP-Sondervermögen aufgelegte ERP/EIF-Dachfonds wird auf 3,7 Milliarden € aufgestockt, um die  Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups und junge Unternehmen in Deutschland zu verbessern, vermeldet das Bundeswirtschaftsministerium am 7. Dezember 2020.

Das Maßnahmenpaket für Start-ups und kleine Mittelständler zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie soll bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am 4. Dezember mit.

Auf dem Beantragungsportal »Überbrückungshilfe-Unternehmen« wurde eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Direktantrag veröffentlicht, die sehr anschaulich alle nötigen Beantragungsschritte darlegt. Ihr findet sie unter dem Reiter »Hilfe Antragstellung«.

Die Bundesregierung entlastet die Künstlersozialversicherung (KSK) um zusätzliche 32,5 Mio. €. Damit soll im nächsten Jahr der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse weiter stabil bei 4,2% gehalten werden können. Mehr Details findet ihr in dieser Pressemeldung vom 30. November.

Hier findet ihr die saarländische »Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 27. November 2020«.

Das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium haben am 27.11.2020 in einer gemeinsamen Presseerklärung die Dezemberhilfe als Verlängerung der Novemberhilfe sowie weitere Details zur Überbrückungshilfe III mit der integriereten Neustarthilfe vorgestellt. Verkündet wurde darin auch die Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. Weiterhin geplant sind laut der Pressemitteilung die Geltendmachung von Ausfallkosten in der Veranstaltungs- und Kulturbranche für den Zeitraum von März bis Dezember 2020 sowie ein Sonderfonds für die Kulturbranche.

Das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat am 27.11.2020 sein 1,5 Mio. € schweres Hilfsprogramm für die saarländische Veranstaltungswirtschaft vorgestellt. Voraussichtlicher Start der Antragsstellung ist Mitte Dezember.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Service-Hotline zu den Novemberhilfen eingerichtet, die Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu erreichen ist. Für Soloselbstständige: +49 30-1200 21034, für prüfende Dritte: +49 30-52685087.

Die »Richtlinien für die Gewährung der „Novemberhilfe“ als außerordentliche Wirtschaftshilfe für November 2020« wurden veröffentlicht. Hier könnt ihr sie euch durchlesen.

Die Novemberhilfe kann seit dem 25. November 2020 über das Portal Überbrückungshilfe-Unternehmen beantragt werden. Auf der Seite findet ihr sowohl den Direktantrag für Soloselbstständige (mit ELSTER-Zertifikat) als auch den Antrag mit prüfendem Dritten. Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Um die Auszahlungen zu beschleunigen, werden in einem zweistufigen Verfahren zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller. Im Falle von Soloselbstständigen, die einen Antrag im eigenen Namen (also ohne prüfenden Dritten) in Höhe von bis zu 5.000 Euro stellen, erfolgt die Abschlagszahlung grundsätzlich in Höhe der beantragten Novemberhilfe, so die gemeinsame Pressemitteilung des Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministeriums. In dieser Mitteilung findet ihr auch weitere Informationen. Lest euch vor Beantragung bitte unbedingt im Vorfeld die Novemberhilfen-FAQ von Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium durch!

Die Saarländische Landesregierung hat ein Info-Portal für die Novemberhilfe lanciert.

Der Deutsche Kulturrat hat seine Übersicht zu den Förderprogrammen von NEUSTART KULTUR am 19. November erneut aktualisiert.

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben auf dem Beantragungs-Portal für die Novemberhilfe die Vollzugshinweise für die Gewährung von Corona-Novemberhilfe veröffentlicht.

Die Arbeitsagentur hat eine Hotline für Selbstständige und Künstler*innen eingerichtet. Dort könnt ihr anrufen, wenn ihr finanzielle Hilfen zur Sicherung eures Lebensunterhalts benötigt und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder sucht. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter 0800 4 5555 21 kostenfrei zu erreichen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 20. November die Überbrückungshilfe für Studierende bis zum Ende dieses Wintersemesters wieder eingeführt. Ihr könnt zwischen 100 und 500 € pro Monat beantragen. Die Anträge werden ausschließlich online über die bundesweite einheitliche IT-Plattform https://www.überbrückungshilfe-studierende.de gestellt.

Damit Soloselbstständige die Novemberhilfe bis zu 5.000 € direkt über die Plattform Überbrückungshilfe-Unternehmen beantragen können, benötigen sie zwingend ein ELSTER-Zertifikat, so die Beantragungs-Plattform von Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium in der KW 47.

Am 16. November hat das Bundesfinanzministerium eine aktualisierte und erweiterte FAQ-Seite zur Novemberhilfe und der Neustarthilfe veröffentlicht.

Am 13. November 2020 haben das Bundesfinanz- und das Bundeswirtschaftsministerium das Programm Neustarthilfe vorgestellt. Die Neustarthilfe wird Bestandteil der Überbrückungshilfe III und ist speziell auf Soloselbstständige abgestimmt, die im Rahmen der Überbrückungshilfen keine Fixkosten geltend machen können. Die Neustarthilfe sei wegen ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung und ähnliches anzurechnen, so die Pressemitteilung. Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, die keine Fixkosten geltend machen können und ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben. Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz während der siebenmonatigen Laufzeit von Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist, so die beiden Ministerien.
Um den Referenzumsatz 2019 zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt. Der Referenzumsatz ist das Siebenfache dieses Referenzmonatsumsatzes. Betroffene, die ihre selbstständige Tätigkeit erst nach dem 1. Oktober 2019 begonnen haben, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen, erklärt die Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums.
Anhand der am 13.11.2020 bekannten Parameter hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einen
Excel-Rechner zur Neustarthilfe veröffentlicht.
Die Neustarthilfe soll als Vorschuss ausgezahlt werden, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der Laufzeit bei über 50 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen, vermeldet die Presseerklärung. Das Hilfsprogramm soll als Teil der Überbrückungshilfe III ab dem 1. Januar 2021 gelten, die Anträge können einige Wochen nach Programmstart im Januar 2021 gestellt werden.

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben eine FAQ-Liste zur Überbrückungshilfe II für kleine und mittelständische Unternehmen erstellt.

Die Überbrückungshilfe III soll die noch bis zum 31. Dezember 2020 beantragbare Überbrückungshilfe II ablösen und bis Ende Juni 2021 laufen, vermeldet das Bundesfinanzministerium am 13. November in einer Pressemitteilung. Geplant sind Verbesserungen bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen. Bei der Höhe sollen anstelle von bislang maximal 50.000 € monatlich künftig bis zu 200.000 € pro Monat Betriebskostenerstattung möglich sein.

Bei der Novemberhilfe der Bundesregierung wurde in der KW 46 der Kreis der Antragsberechtigten präszisiert. Neben direkt und indirekt Betroffenen sind nun auch »Unternehmen antragsberechtigt, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen.«, so Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium in der gemeinsamen Presseerklärung am 13. November. Damit soll zusätzlich Unternehmen geholfen werden, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist. Auch wurde konstatiert, dass zu den direkt Betroffenen unter anderem auch Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind.

Weitere Einzelheiten zur Novemberhilfe gaben das Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium in einer gemeinsamen Presseerklärung  am 12.11.2020 bekannt. Danach soll es ab Ende November erste Abschlagszahlungen geben, die über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ab der letzten Novemberwoche beantragbar sein sollen.  Soloselbständige erhalten nach Aussage der beiden Minister eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 €, andere Unternehmen bis zu 10.000 €.

11.11.2020: Das Bundesfinanzministerium hat eine erste FAQ-Liste zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (»Novemberhilfe«) veröffentlicht.

Am 8. November hat die Bundesregierung eine Muster-Quarantäneverordnung veröffentlicht. Wenn ihr aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, müsst ihr euch ab dem 8. November 2020 vor der Einreise hier digital anmelden.

Die Bundesregierung hat eine regelmäßig aktualisierte Sonderseite mit den unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen für Künstler*innen und Kreativschaffende lanciert. 

Am 5.11. hat das Bundeswirtschaftsministerium Details zu der Maßnahme »Außerordentliche Wirtschaftshilfe« bekanntgegeben. Das Hilfsprogramm umfasst 10 Milliarden € und soll in den nächsten Wochen über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe beantragbar sein. Es wird differenziert in direkt und indirekt Betroffene, die Hilfe in Form einer einmaligen Kostenpauschale muss – wie die Überbrückungshilfe – über Steuerfachkräfte beantragt werden. Eine Ausnahme bilden Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 € außerordentliche Wirtschaftshilfe beantragen. Sie sollen unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Direkt betroffene Unternehmen sind alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die wegen der Schließungsverordnung der Bundesländer (Saarland, § 7) auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Indirekt Betroffene Unternehmen sind alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Die sogenannte Novemberhilfe beinhaltet Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 bis zu einer Höhe von 1 Million €. Soloselbstständige haben eine Wahlmöglichkeit. Sie können alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

Die Bundesregierung hat verschiedene Maßnahmen anläßlich des Lockdown light verkündet: Die Überbrückungshilfe für Solo-Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen wird von Januar bis Juni 2021 verlängert. In Vorbereitung ist auch eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, die als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt werden soll, aber mit bereits erhaltenen staatlichen Leistung für diesen Zeitraum verrechnet wird. Außerdem sind weitere Hilfsmaßnahmen in Form von Bürgschaften, Garantien. KfW-Kreditkrediten sowie Steuererleichterungen auf dem Weg. Auch der erleichterte Zugang zur Grundsicherung wurde bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.

Die Überbrückungshilfe II des Bundeswirtschaftsministeriums kann seit dem 21.10.2020 beantragt werden. Sie umfasst die Monate September bis Dezember 2020.

Das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur hat eine FAQ-Liste für alle saarländischen Künstlerinnen und Kulturschaffenden veröffentlicht.

Hier findet ihr die aktualisierten Rechtsverordnungen, direkt von der saarländische Landesregierung veröffentlicht.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt das Handbuch Betriebliche Pandemieplanung zum Download zur Verfügung, inklusive zahlreicher Checklisten und Co.

FAQ Arbeitsrechtliche Auswirkungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Informationen für Unternehmen des des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Informationen zum Reisen in der Corona-Zeit der Deutschen Bahn

Umfragen und Monitoringberichte

Der Monitoringbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft 2020 ist nun als Download abrufbar. Er enthält auch Prognosen zu den coronabedingten Umsatzeinbrüchen aller Teilbranchen.

Der Deutsche Kulturrat und das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes haben die Auswertung ihrer zweiten Umfrage zur Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie veröffentlicht. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und der Deutsche Kulturrat haben die Ergebnisse einer gemeinsamen Befragung von 127 Bundesverbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche vorgelegt.

Im Frühjahr haben wir als Teil des Netzwerks der Kreativwirtschaftsförderer Deutschlands eine Umfrage in die Community kommuniziert. Diese wurde von Kreatives Sachsen ausgewertet und hat sichtbar gemacht, welchen wirtschaftlichen Auswirkungen sich die Kultur- und Kreativwirtschaft ob der Corona-Krise gegenübersieht. Wir stellen die Auswertung hier zur Verfügung. Eine Folgeumfrage ist für Anfang 2021 geplant.

Branchenübergreifende Informationen und Unterstützungsangebote

Die Hilfen des Bundes im Überblick

Die Bundesregierung hat einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen erstellt. Es gibt auch eine Übersicht über die Hilfsmaßnahmen für Künstler und Kreative. Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 10.8. eine FAQ-Liste zu den Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen veröffentlicht. Eine Übersicht Kurzarbeitergeld stellt die Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat seine Corona-Infoseite mit Angeboten und Infos für Unternehmen und Selbständige zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 aktualisiert und überarbeitet.

News und Informationen rund um die Corona-Krise der IHK Saarland

Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender der ver.di

Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Fördermittel-Hotline (030) 18615 8000)

Diverse Quellen & Links zu Arts, Culture and Cultural Mobility, zusammengestellt von On The Move und Circostrada Network

Plattform und Informationen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Einschätzungen, Auswirkungen und Maßnahmen des deutschen Kulturrats

Don’t Stop Creativity – eine Kampagne für die Kultur- und Kreativwirtschaft angesichts der Coronakrise (unterstützt durch den Bundesverband Kreative Deutschland und das Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft (PCI)

Branchenbezogene Unerstützungen

-> NEUSTART KULTUR (Allgemeines)

Der Kulturförderpunkt Berlin hat eine Übersicht zu den einzelnen Programmpunkten von NEUSTART KULTUR nach Sparten sortiert veröffentlicht.

Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht zu den aktuellen und zukünftigen Fördermaßnahmen (Stand: 7.10.2020) im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR erstellt. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der Staatsministerin für Kultur und Medien.

 -> Musik + Livevenues

Corona-Nothilfeprogramm der GEMA für ihre Mitglieder

Das Informationsportal der LiveKomm informiert regelmäßig über Branchenrelevantes.

Eine wertvolle Quelle für News bietet auch das Branchenetzwerk BackstagePro.

Informationen der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V.

Wichtige Informationen für VUT-Musikunternehmer*innen 

Die Initiative Musik gGmbH legt Hilfsprogramme sowie eine Spendenkampagnen für in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage auf. Aktuelle Infos dazu findet ihr hier.

Für Musiker*innen wurden von der Initiative Musik gGmbH, dem Musikfonds e. V. und dem Goethe-Institut verschiedene Hilfsprogramme aufgelegt. Dazu gehört die Internationale Tourförderung, das Hilfsprogramm für Musiker*innen, Stipendien des Musikfonds und verschiedene Unterstützungsmaßnahmen des Goethe-Instituts.

-> Film/Schauspiel

Informationen für Schauspieler*innen  gibt es vom Bundesverband Schauspiel

Die Produzentenallianz  informiert über die Auswirkungen der Pandemie auf die deutsche Film- und Fernsehproduktionsbranche

Die Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung hat gemeinsam mit der Filmförderungsanstalt (FFA) und den Länderförderern ein Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche entwickelt.

-> Journalismus / Text 

Aktuelle Informationen für Freie des DJV 

Informationen und Forderungen des deutschen Börsenvereins

Unterstützung durch den Sozialfonds der VG Wort ist eingerichtet

-> Agenturen

Hinter diesem Link   stellt der Gesamtverband der Kommunikationsagenturen GWA e.V. wertvolle Infos zur Verfügung.

-> Tanz

Bis zu 20 Millionen Euro stellt die Staatsministerin für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR für ein mehrteiliges Hilfsprogramm für die freie professionelle Tanzszene zur Verfügung. Es handelt sich im Einzelnen um die Projekte DIS-TANZEN und NPN-STEPPING OUT.

-> Bildende Kunst

Der Ankaufsetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland wird im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR auf 3 Millionen € erhöht. Damit sollen in diesem Jahr rund 150 Kunstwerke ganz gezielt auch bei Künstler*innen sowie Galerien deutschlandweit angekauft werden. Der Wert des einzelnen Kunstwerks soll im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten. Eine Bewerbung um Ankäufe ist nicht möglich.

-> Pressemitteilungen

Stellungnahme des Verbandes der Gründer und Selbstständigen e. V. zur Novemberhilfe

Stellungnahme des Deutschen Bühnenvereins zu den aktuellen Hilfen und Beschlüssen

Pressemitteilung der Livekomm zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen

 

Diese Hinweise sind nicht rechtsverbindlich