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Aktuelles zur Corona-Pandemie

Aktuelles zur Corona-Pandemie

In Anbetracht der sich stetig verändernden Informationslage zur Corona-Pandemie versucht Dock 11 hier wichtige Informationen gebündelt zur Verfügung zu stellen. Wir wollen in den kommenden Wochen Unterstützung derer Akteure des kreativwirtschaftlichen Ökosystems und unseres Netzwerks leisten, die besonders unter der Krise leiden. Hier stehen wir als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

Solltet ihr in eurer kurzfristigen oder langfristigen Geschäftstätigkeit von den Konsequenzen betroffen sein, meldet euch bitte mit euren konkreten Problemen via E-Mail unter corona.info@dock11.saarland. Dies dient zunächst der Sammlung konkreter Probleme, die wir an die zuständigen Behörden weiterleiten.

! Eure häufigsten Fragen versuchen wir in unseren FAQs zu beantworten !

 

+++ Die Seite wird ständig aktualisiert +++

Die aktuellsten Entwicklungen

Am 1. August startete das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen (KMU’s) fördert. Für dieses Bundesprogramm stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. 410 Millionen Euro davon können für die Maßnahmen der Ersten Förderrichtlinie eingesetzt werden.

Der Ankaufsetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland wird im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR auf 3 Millionen € erhöht. Damit sollen in diesem Jahr rund 150 Kunstwerke ganz gezielt auch bei Künstler*innen sowie Galerien deutschlandweit angekauft werden. Der Wert des einzelnen Kunstwerks soll im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten. Eine Bewerbung um Ankäufe ist nicht möglich.

Bis zu 20 Millionen Euro stellt die Staatsministerin für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR für ein mehrteiliges Hilfsprogramm für die freie professionelle Tanzszene zur Verfügung. Es handelt sich im Einzelnen um die Projekte DIS-TANZEN, Tanzpakt Reconnect und NPN-STEPPING OUT. Die Unterstützung soll Künstler*innen sowie Produktionsstätten oder Festivals zugute kommen, die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen sind.

29.7.: Die Staatsministerin für Kultur und Medien stellt 10 Millionen € zusätzlich für die Künstler*innenförderung der Initiative Musik bereit. Dadurch wurde auch der Förderanteil von bisher 40% auf bis zu 90% erhöht. Antragsberechtigt bis zum 11. August 2020 um 18 Uhr sind Musiker*innen und Autor*innen.

Für Musiker*innen wurden von der Initiative Musik gGmbH, dem Musikfonds e. V. und dem Goethe-Institut verschiedene Hilfsprogramme aufgelegt. Dazu gehört die Internationale Tourförderung, das Hilfsprogramm für Musiker*innen, Stipendien des Musikfonds und verschiedene Unterstützungsmaßnahmen des Goethe-Instituts.

Zu den Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es nun die Förderrichtlinie und eine FAQ-Liste.

Für den Programmpunkt »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen« des Bundesprogramms Neustart Kultur wurden am 14. Juli die Fördergrundsätze veröffentlicht. Mit 250 Millionen € werden investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, unterstützt. Für folgende Sparten sind Hilfen vorgesehen:

  • Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche
    Gedenkstätten
  • Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, auch Festivals
  • Musikaufführungsstätten und Musikclubs, auch Festivals
  • Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren
  • Kleinkunstbühnen und Varieté-Theater
  • Zirkusse
  • Sonstige Kultureinrichtungen

Mehr Informationen sowie die Links zu den jeweiligen spartenbezogenen Hilfsprogrammen findet ihr hier.

Am 10. Juli haben zum Start des Bundesprogramms »Neustart Kultur« die sechs Bundeskulturfonds (Stiftung Kunstfonds, Deutscher Literaturfonds e.V., Fonds Darstellende Künste e.V., Fonds Soziokultur e.V., Deutscher Übersetzerfonds e.V., Musikfonds e.V.) Informationen zu den Fördergrundsätzen und Antragsmodalitäten auf ihren Internetseiten veröffentlicht. Die Bundeskulturfonds erhalten aus dem Programm 50 Mio. € zusätzlich. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der Staatsministerin für Kultur und Medien.

Am 9. Juli, einen Tag früher als angekündigt, ist die neue Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen der Bundesregierung gestartet. Alle Details und Infos zur Beantragung rein über Steuerberater, vereidigte Buchprüfer und Wirtschaftsprüfer findet ihr auf der Extra-Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums.

Am 10. Juli startet die »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« der Bundesregierung, die nur über über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer beantragt werden kann. Antragsberechtigt sind laut Bundesregierung unter anderem kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb. Die Förderung läuft für Juni, Juli und August. Voraussetzung zur Beantragung ist die vollständige bzw. partielle Einstellung des Betriebs (über 60% Umsatzeinbruch) in Folge der Corona-Krise. Details findet ihr hier.  

Das Saarland hat ein Vereinshilfe-Programm über 9,7 Mio. € aufgelegt. Antragsberechtigt sind alle als gemeinnützig anerkannten Vereine (Musik, Theater, Literatur, Heimatpflege, Brauchtum, Museumsvereine, Geschichtsvereine, soziokulturelle Vereine, Vereine der kulturellen Bildung) mit Sitz im Saarland sowie als gemeinnützig anerkannte Stiftungen, die im Saarland ansässig sind und Träger kultureller Einrichtungen sind. Die Hilfen können ab 6. Juli 2020 beantragt werden. Die Förderrichtlinie und den Antrag findet ihr hier.

Das Bundeskabinett hat am 17.6. das Programm Neustart Kultur beschlossen. Die Pressemitteilung dazu findet ihr hier.

Die Bundesregierung hat am 12.6. neue Überbrückungshilfen beschlossen. Diese wenden sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Die Eckpunkte des Beschlusses lest ihr hier. 

Das Bundesfamilienministerium hat auf Initiative des VGSD e.V. eine Sonderregelung zur rückwirkenden Ausklammerung von Elterngeld-Monaten für Selbstständige getroffen, um eine mögliche Verringerung des Elterngeldanspruches bei Inanspruchnahme von Corona-Soforthilfen zu vermeiden. Mehr Informationen zu dieser Härtefallregelung findest du beim VGSD e.V.

4.6. 2020: Die Bundesregierung will ein Programm für Überbrückungshilfen auflegen. Mit max. 25 Milliarden € soll die Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen für Corona-bedingten Umsatzausfall gewährleistet werden. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt und gilt branchenübergreifend, wobei die Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen, zu  denen auch die für den Kulturbereich wichtigen Kneipen, Clubs und Bars gehören, ebenfalls berücksichtigt werden sollen.Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Mehr dazu in Kürze.

Die Bundesregierung hat am 4.6. für den Kultursektor das Programm Neustart Kultur aufgelegt. Mit 1 Milliarde € ausgestattet, soll es das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und allen im Kulturbereich Tätigen schaffen. Untergliedert ist es in vier Teilbereiche: 1. Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen, 2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen, 3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote und 4. Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtungen und -projekte. Zentral ist dabei Punkt 2: Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte unterstützt werden, um ihre künstlerische Arbeit wiederaufnehmen zu können und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Mehr dazu in Kürze.

Der Koalitionsausschuß der Bundesregierung hat am 3. Juni das Programm »Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken« beschlossen, das unter anderem eine sechsmonatige Mehrwertsteuersenkung ab 1. Juli auf 16 bzw. 5% sowie ein Programm für Überbrückungshilfen enthält. Diese Überbrückungshilfe soll für die Monate Juni bis August 2020 gewährt werden und gilt beispielsweise auch für Clubs, Bars oder Veranstaltungslogistik. Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern.

Sowohl die Soforthilfe des Bundes für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte als auch die Mittelstands-Soforthilfe des Saarlandes sind zum 31. Mai 2020 eingestellt. Wir informieren euch, sobald es neue Programme geben wird.

Die Bundesregierung hat eine Übersicht über die Hilfsmaßnahmen für Künstler und Kreative erstellt. 

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und der Deutsche Kulturrat haben die Ergebnisse einer gemeinsamen Befragung von 127 Bundesverbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche vorgelegt.

Der Saarbrücker Stadtrat hat am 26.5. ein Zwei-Säulen-Hilfsprogramm für die Saarbrücker Kultur- und Kreativwirtschaft aufgelegt. Darin stehen 103.000 € für freie Kulturschaffende, Kulturvereine und Kulturinitiativen sowie weitere 125.000 € für Kulturbetriebe, Kulturinstitutionen, Veranstalter und Locationanbieter zur Verfügung. Vorgesehen ist, dass die Freie Szene bis zu 7.500 € pro Projekt erhalten kann, ein Kulturort bis zu 10.000 €. Über die Vergabe dieser Hilfszahlungen soll eine dreiköpfige Jury entscheiden, die am 18. Juni vom Kulturausschuss bestimmt wird. Anträge können bis zum 30. Juni gestellt werden. Der Solidaritätsfonds ist bis zum 31.12. 2020 befristet. Alle Details des Hilfsprogramms könnt ihr im Konzeptpapier nachlesen.

Die Kultur-Ministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien haben sich auf Eckpunkte für eine planvolle Öffnung weiterer kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Das Dokument findet ihr hier.

Der Bundesrat hat einer Gutscheinlösung für den Kultur- und Sportbereich zugestimmt. Bei Corona-bedingter Absage eines Events dürfen Veranstalter statt einer Rückerstattung des Ticketpreises Gutscheine ausstellen. Dieser kann sowohl für eine eventuelle  Nachholveranstaltung oder aber auch für ein anderes gleichwertiges Angebot des Veranstalters genutzt werden. Unter die Lösung fallen alle Tickets, die vor dem 8. März gekauft wurden.

Das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur hat ein Stipendienprogramm für saarländische Solokunstschaffende in Höhe von 2,5 Mio € vorgestellt. Das Antragsformular sowie die Richtlinien sind seit dem 15. Mai veröffentlicht. Antragsberechtigt sind ausschließlich im Saarland wohnhafte Solo-Selbständige aus dem Kunst- und Kulturbereich ohne eigenen Betrieb, deren Einkommen aus künstlerischer Tätigkeit mehr als 50 Prozent des jährlichen Gesamteinkommens beträgt. Wichtig: Das Stipendium kann nur bewilligt werden, wenn die Antragstellenden nicht bereits vom Sofortprogramm des Landes bzw. des Bundes profitiert haben!

Die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur hat den Etat für den Ankauf von Kunstwerken für die Landeskunstsammlung um 100.000 € erhöht. Kunstschaffende, die im Saarland leben und arbeiten, können einmalig den Ankauf eines ihrer Kunstwerke durch das Land beantragen. Das Saarland erwirbt nach Prüfung der Anträge zeitnah ein Werk im Wert von bis zu 2.000 € brutto. Weitere Infos findest du hier.

Bundeswirtschafts-und Bundesfinanzministerium haben ein Maßnahmenpaket für Start-ups in Höhe von 2 Mrd. € auf den Weg gebracht. Das auf 2 Säulen basierende Hilfspaket soll gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell ansprechen.

Die Initiative Musik gGmbH startet ein Hilfsprogramm sowie eine Spendenkampagne für in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage. Alle weiteren Infos dazu findet ihr hier.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes stellt eine Übersicht der Fördermaßnahmen  zur Corona-Pandemie zur Verfügung. 

In den letzten Wochen haben wir als Teil des Netzwerks der Kreativwirtschaftsförderer Deutschlands eine Umfrage in die Community kommuniziert. Diese wurde nun am 8. April von Kreatives Sachsen ausgewertet und es wird sichtbar, welchen wirtschaftlichen Auswirkungen sich die Kutur- und Kreativwirtschaft ob der Corona-Krise gegenübersieht. Wir stellen die Auswertung hier zur Verfügung.

Die Bundesregierung hat einen weitergehenden KFW‐Schnellkredit beschlossen. Der Schnellkredit sieht eine 100%‐ige Haftungsfreistellung für die Hausbanken vor. Auch dieses Programm richtet sich speziell an den Mittelstand. Hier finden sich mehr Informationen.

Die Bundesregierung hat eine Gutscheinlösung u.a. für Tickets von Kulturevents auf den Weg gebracht. Alle Gutscheine sollen bis Ende 2021 befristet sein und für alle Tickets gelten, die vor dem 8. März 2020 gekauft wurden. Hat der Kunde seinen Gutschein bis Ende 2021 nicht eingelöst, muss die Veranstalterin ihm den Wert erstatten. Auch die Gutscheine selbst sollen gegen eine Insolvenz des Veranstalters abgesichert sein. Ebenso soll es Härtefallklauseln für alle Kundinnen geben, denen ein Gutschein wegen ihrer finanziellen Situation nicht zumutbar ist. Für verschiedene Branchen ist dazu jedoch noch eine EU-Lösung notwendig, die aktuell in Arbeit ist.

Die Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung hat gemeinsam mit der Filmförderungsanstalt (FFA) und den Länderförderern ein Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche entwickelt.

Das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur hat eine FAQ-Liste für alle saarländischen Künstlerinnen und Kulturschaffenden veröffentlicht.

Die Hilfen des Bundes im Überblick. Die Bundesregierung hat einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen erstellt.

Das Bundesjustizministerium hat die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen auf den Weg gebracht.

Hilfreiche Informationen zu erster Unterstützung

Kontakt zum Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Das MWAEV hat eine Hotline für alle Fragen eingerichtet: Unter 0681/501-4433 ist diese zu erreichen. Allerdings wird darum gebeten, konkrete Anliegen via E-Mail an corona@wirtschaft.saarland.de zu schicken, damit die Anfragen geordnet abgearbeitet werden können.

Daneben werden hier  Informationen für Unternehmen bereitgestellt.

Ausfallhonorare

Ob ihr vom Auftraggeber ein Ausfallhonorar bekommt, hängt von euren individuellen Vertragsbedingungen ab. Auch mündlich oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achtet beim Abschluss neuer Verträge darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Habt ihr in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht, habt ihr zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar.

Wenn euer Auftraggeber gerade selbst Liquiditätsprobleme hat oder aus anderen Gründen nicht zahlt, ist es allerdings fraglich, ob eine Klage an dieser Stelle sinnvoll ist. Zum einen wird die Rechtspflege gerade zurückgefahren, und der Klageweg eine eher langfristige Lösung. Zum anderen wirkt sich das ganz sicher schlecht auf die Beziehung aus. Da gilt es abzuwägen, wie wichtig dieser Kunde langfristig ist. Die gute Nachricht ist: diese Entscheidung musst du nicht sofort treffen. Ansprüche verjähren so schnell nicht und können auch später noch geltend gemacht werden. Wichtig ist es, alles schriftlich zu dokumentieren. Von der Auftragserteilung über die Absage und ggf. auch Angebote, Dienstleistungen auf die Situation umzustricken (Webangebote etc.), sofern das möglich ist.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht es Kulturinstitutionen und freischaffenden Kreativen Ausfallhonorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden.

 

Aktuelle Informationen der Künstlersozialkasse

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, über die die KSK informieren möchte.

Hier finden sich alle wichtigen aktuellen Meldungen und den Link zur Änderungsmitteilung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens aus selbständiger künstlerischer / publizistischer Tätigkeit der Künstlersozialkasse. Besonders interessant hierbei:

Wer keine Einnahmen erzielen kann, weil zum Beispiel Konzerte, Ausstellungen und ähnliches abgesagt werden, hat zudem die Möglichkeit Leistungen nach dem Zweiten Buch, Sozialgesetzbuch (ALG II) zu beantragen.

Beantragung von Leistungen nach dem Zweiten Buch, Sozialgesetzbuch (ALG II) Ansprechpartner ist das jeweils zuständige Jobcenter oder, für die Bewilligung von Arbeitslosengeld I, die Agentur für Arbeit. Welche Auswirkungen eine Beantragung von ALG I oder ALG II auf eure Mitgliedschaft bei der KSK hat, sollte mit der KSK im Vorfeld abgeklärt werden! Auch Mitglieder privater Krankenversicherungen sollten mögliche Konsequenzen dieses Schritts mit ihrer Versicherung abklären. Hier drohen möglicherweise erhebliche Tariferhöhungen nach einer „PKV-Pause“.

Gesetzliche Absicherung für Selbstständige und Freiberufler im Falle einer verordneten Quarantäne

Auch Selbstständige und Freiberufler gehen im Fall einer offiziell verhängten Quarantäne nicht leer aus. Sie erhalten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten Geld für ihren Verdienstausfall. Hier ist es nicht so einfach wie bei Angestellten: Freiberufler und Selbstständige müssen sich persönlich direkt an das Gesundheitsamt wenden, um eine Entschädigung für ihren Verdienstausfall zu erhalten. Diese Entschädigung wird nach den letzten Jahreseinnahmen, die beim Finanzamt gemeldet wurden, berechnet. Mehr Infos findet ihr hier und hier. Genaueres liefert der § 56 IsfG.

Allgemeine Informationen

aktualisierte Allgemeinverfügung Saarland ab dem 24.07. der saarländischen Landesregierung

Handbuch Betriebliche Pandemieplanung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

FAQ Arbeitsrechtliche Auswirkungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Übersicht Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit

Informationen zum Reisen in der Corona-Zeit der Deutschen Bahn

Weiterführende Informationen

-> Branchenübergreifende Fachverbände

News und Informationen rund um die Corona-Krise der IHK Saarland

Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender der ver.di

Übersichtsseite der MFG Baden-Württemberg

Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Fördermittel-Hotline (030) 18615 8000)

Diverse Quellen & Links zu Arts, Culture and Cultural Mobility, zusammengestellt von On The Move und Circostrada Network

Plattform und Informationen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Einschätzungen, Auswirkungen und Maßnahmen des deutschen Kulturrats

Don’t Stop Creativity – eine Kampagne für die Kultur- und Kreativwirtschaft angesichts der Coronakrise (unterstützt durch den Bundesverband Kreative Deutschland und das Netzwerk der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft (PCI))

 

-> Musik + Livevenues

Cor0na-Nothilfeprogramm der GEMA für ihre Mitglieder

Erste Handlungsempfehlungen der LiveKomm zur Abwehr der Club-Insolvenz

News im Branchenetzwerk BackstagePro zu COVID-19

Informationen der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V.

Wichtige Informationen für VUT-Musikunternehmer*innen 

-> Film/Schauspiel

Bund, Länder und FFA starten Hilfsprogramm für die Filmbranche. Sie haben ein gemeinsames Hilfsprogramm für in der Regel gemeinschaftlich geförderte Projekte mit Maßnahmen in den Bereichen Produktion, Verleih und Kino entwickelt.  

ZDF will Hälfte der Mehrkosten tragen, die Produzentinnen und Produzenten nachweisen

Informationen für schauspielerische Tätigkeiten vom Bundesverband Schauspiel

Auswirkungen auf die deutsche Film- und Fernsehproduktionsbranche, bereitgestellt von der Produzentenallianz

Arbeitsrecht für Filmschaffende, bereitgestellt von der Filmcommission Nordbaden

-> Journalismus / Text 

Hilfreiche Informationen für Freie des DJV vom 20. März

Informationen und Forderungen des deutschen Börsenvereins

Unterstützung durch den Sozialfonds der VG Wort ist eingerichtet

-> Agenturen

unter diesem Link   stellt der Gesamtverband der Kommunikationsagenturen GWA e.V. relevante Infos zur Verfügung.

-> Pressemitteilungen

Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbands Kreative Deutschland und des Netzwerks der öffentlichen Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (PCI – Promoting Creative Industries), vom 13.3.2020.

Bundesregierung startet Hilfsmaßnahmen wegen Coronavirus – Kulturstaatsministerin Grütters: „Kultur- und Kreativwirtschaft müssen massiv unterstützt werden“ (Pressemitteilung vom 13. März 2020)

Diese Hinweise sind nicht rechtsverbindlich